Hautglättung durch Volumenaufbau

In bestimmten Regionen des Gesichtes und Halses sind Falten primär durch einen Schwund des Unterhaut- und Bindegewebes bedingt.
Diese als statisch bezeichneten Falten können punktuell durch das Einbringen von Füllstoffen (englisch Filler) behandelt werden.

Die ersten Produkte bestanden ausschließlich aus tierisch gewonnenem Kollagen. Mittlerweile kommen vorrangig synthetische Fillersubstanzen zum Einsatz, welche Kollagen oder Hyaluronsäure enthalten. Beide sind Bestandteil des Bindegewebes der Haut und sorgen durch das Einspritzen für eine direkte Aufpolsterung von Vertiefungen. Zusätzlich weisen die Wirkstoffe eine hohe Wasserbindungsfähigkeit auf, wodurch im Verlauf eine zusätzliche Gewebestraffung resultiert.

Je nach Beschaffenheit und Ausprägung der Falten erfolgt die Injektion in oberflächliche oder tiefere Hautschichten. Die Wirkung hält im Durchschnitt zwischen 4 bis 6, teilweise auch bis zu 12 Monaten an.


Gezielte Faltenfüllung

Dermalfiller stellen in der ästhetischen Medizin eine wichtige Therapieerweitung zu Botulinum dar. Typische Anwendungsbereiche sind Nase, Wangen, Lippen sowie Mundregion und Kieferlinie (englisch Jawline). Auch eine gezielte Korrektur der Nase - etwa das Anheben der Nasenspitze - ist hiermit möglich.

Die Verabreichung erfolgt mittels feiner Kanülen in die Haut von Gesicht und Hals. Die Therapie ist im Allgemeinen wenig schmerzhaft und die Wirkung direkt nach der Injektion sichtbar. Die Dauer einer Sitzung ist abhängig vom gewünschten Areal und Umfang der Behandlung und liegt im Durchschnitt zwischen 20 und 40 Minuten. Die vorherige Anwendung von spezieller, lokalanästhetischer Salbe reduziert die Beschwerden während der Injektionen.

Besonders Hyaluronsäure zeichnet sich durch eine gute Verträglichkeit aus. Nebenwirkungen werden selten beobachtet. Zu den häufigsten zählen dabei lokale Rötungen, eine vorübergehend gesteigerte Reizempfindlichkeit oder Blutergüsse um die Einstichstelle. Eine Besonderheit ist, dass die Wirkung der Fillersubstanz Hyaluronsäure durch das Enzym Hyaluronidase aufgehoben, und somit die Behandlung bei Nichtgefallen rückgängig gemacht werden kann.


Hinweis: Unsere Preisgestaltung richtet sich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Die Kosten für eine Behandlung unterscheiden sich je nach Art und Umfang, welche im Rahmen eines unverbindlichen Beratungsgespräches definiert werden. Die Injektionstherapie einer Gesichtsregion (z.B. Auffüllung der “Marionettenfalten”) inklusive aller benötigten Materialien beginnt bei 281,10€ (exkl. USt.).

In der Regel handelt es sich bei den angebotenen Behandlungen um Privatleistungen, welche durch Krankenkassen nicht erstattet werden. Für einige spezielle Indikationen besteht jedoch die Möglichkeit zur Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse.